Veröffentlichung demnächst über den Waldkirch-Verlag Mannheim!

 

"...Denn Glück und Leid liegen ja eng beisammen.

Das eine wird ohne das andere nicht wahrgenommen.

Und beides vermag Euphorie und Leidenschaft auszulösen..."

 

(Zitat aus MIT DEM ZUG DER STÖRCHE)



19. Jahrhundert, Kurpfalz, Biedermeier, Naturforscher, Casanova
Abenteuerroman über einen kurpfälzer Naturforscher und Reisenden Wilhelm Schimper

Meine Träume werden zu Büchern... Bücher, die berühren - denn nur wer fühlt, lebt...

Booktrailer

Recherchefotos zur Lebensgeschichte des Protagonisten Wilhelm Schimper

Demnächst Neuerscheinung des Band 1 über den Waldkirch-Verlag, Mannheim

 

Ein Roman über einen kurpfälzer Naturforscher und Reisenden, der jede Gelegenheit eines Abenteuers beim Schopfe packte...

 

Ein Spiegel der Gesellschaft und Geschichte dieser Region Deutschlands im 19. Jahrhundert - der Zeit nach Napoleon...

 

Wilhelm, der Sohn eines leichtsinnigen Offiziers, wird schon früh aus der Obhut seiner Mutter gerissen und von deren adliger Familie aufgezogen. Sein älterer Bruder verbleibt mit der schwermütigen Mutter in Mannheim und darf die höhere Schule besuchen und studieren, während Wilhelm ein Handwerk erlernt. Die Sehnsucht nach der Geborgenheit der Familie treibt ihn nach Hause, wo er zunächst in die Fußstapfen seines Vaters tritt und die Offizierslaufbahn wählt. Doch eine andere Sehnsucht lässt ihn ausbrechen aus den gesellschaftlichen Konventionen. Sein ungestillter Hunger nach Wissen und Liebe sowie der Drang nach Freiheit, der in dieser Aera überall erwächst, zieht ihn hinaus in die Welt - mit dem Zug der Störche...

 

 

Quellen:

Unter Verwendung des Briefwechsels der Brüder Schimper und Louis Agassiz

Neben vielen fachlichen und sachlichen Büchern ist meine Hauptquelle die unkorrigierte Materialsammlung aus dem Schimper'schen Nachlass, verfasst von Hans Götz, herausgegeben vom Bürgermeisteramt Schwetzingen.

Bei der Recherche zeigte sich Uneinigkeit über das genaue Geburtdatum und Geburtsort meines Protagonisten Dr. Georg Wilhelm Schimper. Einmal wird 1805 und Mannheim dafür angegeben, einmal 2. August 1804 in Lauf, dann 19. August 1804 in Reichenschwand. Urkunden dazu konnten keine gefunden werden. Er selbst scheint den 9. August 1804 angegeben zu haben, da einer seiner Universitätsprofessoren, Dr. Rüppell, dies in einem Brief anmerkte. Dr. Wilhelm Schimper starb im Oktober 1878 in Adwa in Äthiopien.

 

 

 

Zwei kleine Anekdoten:

 

Aufgestöbert während meiner Arbeit am Roman

 


Der Ausdruck "Alter" ist doch heutzutage jedem aus der Jugendsprache bekannt.

Wie überrascht war ich da, als ich herausfand, dass dieser gar nicht so modern ist, denn bei meiner Recherche in den Aufzeichnungen meines Naturforschers fand ich folgende Original-Notiz von 1832:

"Ich war nämlich in einer ziemlich abgelegenen Gegend mit Pflanzen-Ausgraben beschäftigt, angetan mit einem ganz elenden Gewand von Leinenzeug, niemand konnte mehr als einige Sous, höchstens einige Franken bei mir vermutet haben. Da nahten sich mir 2 Soldaten von der Fremdenlegion, welche in hochdeutschem Dialekt folgendermaßen miteinander sprachen:
„Was meinst du, Alter, von dem? Das muss ein Apotheker oder so einer sein, Brüderchen, Courage, - du packst ihn vorn und ich hinten, wir wollen schon fertig werden mit ihm!“
Ich ließ mich in meinen Geschäften nicht stören, als aber die Leute näher kamen, drehte ich mich rasch um und hielt jedem eine gespannte Doppelpistole unter die Nase indem ich deutsch sprach, dass ich jetzt bereit sei alle beide zu erschießen, - das warteten sie nicht ab, sondern flohen überrascht, dass sie deutsch sprechen hörten, davon."

 

Missverständnis der Recherche-Quelle

 

Folgenden Originaltext fand ich in den Aufzeichnungen meinem Protagonisten über seine Reise nach Algier von 1832 und hatte zunächst ein Problem, dies zu verstehen:

"Eine Negerin empfing mich mit neugierigen Fragen und führte mich eine enge Treppe hinauf in ein Zimmer, dessen Eingang mit einem Vorhang von weißem Wollflor behängt war. Mitten darin saß auf einem Schafpelz mit gekreuzten Füßen, vor sich einen Hafen und eine große hölzerne Schüssel in die sie Kuskusu drehte - das ist ein Nudelteig, den man mit Daumen und Zeigefinger rund würgelt zu feinen Striemen. Neben ihr saß mit gleicher Beschäftigung die jüngere Tochter auf einem blau und roten Halstuch, das sie zum Sitz auf dem Boden ausgebreitet hatte. Eine ältere Tochter saß auf einem unerhöhten Sofa und hatte einen Spiegel vor sich, in dem sie sich lächelnd und drehend besah. Als ich hineinkam sprang alles auf..."

 

Ich las den Text noch zweimal und konnte nicht verstehen, was mit dem "Hafen" gemeint war. - Hatte die Frau bei ihrer Arbeit durch das Fenster einen Blick auf den Hafen? Nein, das konnte nicht sein, denn das Zimmer lag laut vorheriger Beschreibung mit Blick in den geschlossenen maurischen Innenhof.

Plötzlich dämmerte es mir: Als alter Kurpfälzer hatte mein Naturforscher natürlich einen Topf gemeint, den wir Pfälzer noch heute als "Hawwe" bezeichnen!

 

 

 

 

Band 2 in Planung ebenfalls über den Waldkirch-Verlag

 

 

Nach seinen Abenteuern in Südeuropa schifft sich Wilhelm nach Algier ein, wo er auch zwischen die Fronten der Französischen Fremdenlegion und der Einheimischen gerät. Vielmals dem Tode ins Auge geblickt, krank und erschöpft kehrt er wieder zurück in die Heimat, in der er kein Zuhause hat und nur notdürftig bei Freunden und Verwandten Unterschlupf findet. Auch in der Liebe ist ihm kein dauerhaftes Glück beschert. Doch seine Arbeit trägt Früchte und er erhält vom Großherzog Gelder für einen neuen Forschungsauftrag in Afrika - bis in die Heimat der Störche...

 

Band 3 wird bis 2019 folgen.

Fechten lernen wie mein Protagonist ?

Mit freundlicher Genehmigung von Fecht-Hut Schule für historisches Fechten von Ingo Litschka

Der aufkommende Freiheitsgedanke im 19. Jahrhundert

Die Autorin unter den Akteuren des Hambacher Festes 1982
Die Autorin unter den Akteuren des Hambacher Festes 1982

27. Mai bis 1. Juni 1832 - Das Hambacher Fest fand im Bayrischen Rheinkreis, dem heutigen Rheinland-Pfalz statt und die Burgruine gilt von da an als Wiege der deutschen Demokratie und Einheit.


"Hinauf Patrioten zum Schloss!"

Da öffentliche Reden zu dieser Zeit verboten sind, wird diese Versammlung als Feier getarnt. Geprägt durch ihre Nähe zu Frankreich waren die linksrheinischen Kurpfälzer besonders freiheitsliebend. Nachdem das Gebiet nach Napoleons Kriegen von Frankreich an Bayern ging, wurden die Pfälzer wegen ihrer mangelnden Unterwürfigkeit von Bayern mit zusätzlichen Steuern belegt, die das Volk verarmen ließen. Auch musste alles was gedruckt wurde, vorher staatlich geprüft und zensiert werden. Seine politikkritische Meinung öffentlich kundzutun, war verboten.

Rund 30.000 Menschen - auch aus Frankreich und Polen - waren gekommen, die Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Demokratie forderten. Die Farben der heutigen Deutschen Flagge, die für diese Ideale stehen, wurden öffentlich gezeigt. Doch die Revolution wurde unterdrückt und erst unter Bismarck kam es zu Einigkeit der deutschen Landes und sich bessernden Verhältnissen...

Schimper, Kurpfalz, Elsass, Naturforscher, Abenteuerroman, 19. Jahrhundert
© Autorin Gabrielle C. J. Couillez, Foto der Kirche von Offwiller


Wilde Ehen und uneheliche Kinder waren keine Seltenheit!


Ich werde immer wieder verwundert gefragt, ob es in dieser Zeit tätsächlich so viele uneheliche Kinder gegeben hätte. Allerdings!

Neben einer freiheitlicheren Einstellung der Bevölkerung war auch die Notwendigkeit, sich als Frau ein Auskommen zu suchen und für besseren Lohn in die Städte abzuwandern, wo die jungen Mädchen auf sich alleine gestellt waren, eine Hauptursache, wie man auch in der Pfarrchronik der protestantischen Gemeinde Offweiler (Offwiller) im Elsaß nachlesen kann.

Außerdem wird in dieser Chronik von 1863 ausgeführt:

"Ein weiterer Grund für diese Zustände ist nämlich die unselige Maßregel beim Militär, dass die Konskribierten und Wehrpflichtigen en reserve nur einen oder zwei Monate zur Waffenübung gerufen werden, die übrige Zeit der sieben Jahre aber daheim sind ohne sich verheiraten zu dürfen. Hatte ein solcher Mann dann gesündigt, so ließ er sich dennoch kirchlich trauen ­­– ohne Proklamation in den Akten. Jetzt hingegen muss auch die Trauung hinausgeschoben werden und so werden, ungeachtet aller Warnungen, nicht bloß die wilden Ehen überhand, sondern, da sich bereits zwei solcher Haushaltungen zusammengetan haben, droht der Stachel der Unzuchtsünde d­urch das böse Beispiel abgestumpft zu werden!“

Alte Bücher wälzen ...

Naturbeobachtungen im Rahmen der Recherche für den Roman

Zur Zeit Wilhelm Schimpers floß der Rhein noch in mäanderartigen Verschlingungen, mit vielen Nebenarmen und um kleine Inseln herum Richtung Nordsee. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der Fluss begradigt, sicherlich mit dem Aufkommen der Dampfschifffahrt, um ihn schiffbar zu machen und die überschwemmten, sumpfigen Landstriche an seinem Ufer trocken zu legen. Bis zu diesem Zeitpunkt mögen diese Bilder eines heute noch vorhandenen Altrhein-Armes bei Speyer/Mechtersheim in seiner Auenlandschaft noch alltäglich entlang des ganzen Flusses gewesen sein.

Die Nachtkerze kommt ursprünglich aus Südamerika... Möglicherweise hat die Pflanze ja Alexander v. Humboldt, Tutor von Wilhelms Freund, dem Schweizer Alexander Agassiz, in Deutschland eingeführt...

Nähen zur Musik von Debussy oder Beethoven ... Zu einem neuen Buch brauche ich eine neue Gewandung. Das wird ein Empire-Kleid aus der Zeit um 1810...

 

 

 

 

 

1982 in meinem Heimatort - 150 Jahre Hambacher Fest
Me with seventeen . Allways interested in history, politics and human rights...

Vorleserin, Kurpfalz, Biedermeier, Mannheim, Heidelberg, Schimper, Elsass, Empire-Mode,
Autorin Gabrielle C. J. Couillez

 

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Katharer, Gral, Montsegur, Carassonne, Katharer-Kreuzzug, Südfrankreich, Languedoc, Raymond de Toulouse
Autorin Gabrielle-C-J-Couillez

 

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Ein Buch gegen den Krieg! Ein Buch, das berührt und uns unsere tiefsten Abgründe bewusst machen soll...

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Foto Juan Termes
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"Wir brauchen Bücher, immer mehr Bücher!

Durch das Buch, nicht durch das Schwert, wird die Menschheit die Lüge und Ungerechtigkeit besiegen!" (Emile Zola)


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Ein neuer Roman aus der Biedermeierzeit über den Kurpfälzer Naturforscher Wilhelm Schimper und seine Abenteuer!

 

Der erste Band wird demnächst über den Waldkirch-Verlag neu aufgelegt!

Mannheim, Kurpfalz, Napoleon, Kurfürst, Afrika im 19. Jahrhundert

Von der 1. Auflage sind nur noch wenige Exemplare über mich erhältlich!